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Altenauer Dorfwirt Altenauer Dorfwirt
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Was hat das Logo mit der Einrichtung zu tun?

Die Erfolgsgeschichte des "Altenauer Dorfwirt"

"Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist". Dieser Slogan war Leitmotiv für die Altenauer Dorfbewohner, als die ungewöhliche und mutige Genossenschaftsidee zu einer konkreten Sache wurde. Unter dem Genossenschaftsnamen "Ein Dorf wird Wirt” nahmen sie die Rettung und Renovierung des vom Verfall bedrohten Dorf-Wirtshauses in Eigenregie die Hand.

Jetzt, über ein Jahr seit der Wiederauferstehung des Wirtshauses kann man sagen: Die Zahlen stimmen und der Erfolg ist sogar weitaus größer als erhofft.

Bayrische Wirtshäuser standen in Oberbayern tratitionell inmitten des Ortes neben der Kirche. Beides war lange Zeit Symbol des Dorfzentrums. So auch in Altenau. Hier ist der Mittelpunkt, nach 10 Jahren ohne diesen, neu wiedererweckt worden.

Unter dem Motto "Ein Dorf wird Wirt" haben BR Radio und Fernsehen das Projekt von der Idee bis zur Fertigstellung begleitet. Es gab viele Fans, die die Entwicklung Woche für Woche im Rundfunk oder Fernsehen mitverfolgt haben.


 

Die Stärke einer gemeinsamen Vision

Doch eine Idee zu haben ist eine Sache. Sie dann umzusetzen, ist eine andere. Dies war nur durch ein enormes Engagement der Genossenschaftsmitglieder und viel Arbeit möglich. Fast jeder im Dorf war beteiligt und hat Hand mit angelegt. Die Gruppe bestand aus sehr kompetenten Fachleuten unterschiedlicher Sparten. Für fast jedes Thema stand ein Experte zur Verfügung. In den regelmäßigen samstäglichen Projektsitzungen und Workshops wurden Lösungen und Ideen entwickelt, die alle Gruppenmitglieder mittragen konnten, alle Entscheidungen wurden gemeinschaftlich gefällt.

Hanna Raissle wurde von Anfang an für mehrere projektbegleitende Workshops gebucht. In diesen Workshops war es ihre Aufgabe, das Für und Wider jedes Vorschlags aus der Gruppe zu erklären und in den Gesamtgestaltungsentwurf einzufügen. Die Marke und die Vermarktung des Wirtshauses 'Altenauer Dorfwirt' waren dabei von zentraler Bedeutung und immer im Fokus jeder Gestaltungs­entscheidung.

Besonders stolz können die Altenauer nicht nur auf Ihr gelungenes Projekt sein, sondern auch auf die Tatsache, dass es keinen einzigen Streit während der gesamten Bauphase gab. Dabei gab es - wie könnte es bei einer so großen Gruppe auch anders sein - durchaus unterschiedliche Vorstellungen, was denn schön sei. Aber das Ziel, die Vision war klar formuliert. Die Altenauer hatten bei Projektstart schon in einem vielseitigen Arbeitsheft den ‘Markenkern’ detailliert herausgearbeitet. An diesem Markenkern, dem eines modernen bayrischen Wirtshauses, orientierte sich die gesamte Gestaltung der Räume von der Gaststube über den Saal bis hin zu den Gästezimmern. 
 

Die Wurzeln der Marke "Altenauer Dorfwirt"

Der Genossenschaftsname "Ein Dorf wird Wirt" wurde später in den Namen "Altenauer Dorfwirt” transformiert und auf allen Medien kommunziert. Die Wahl der Medien richtet sich dabei nach den Bedürfnissen der jeweiligen Gästegruppe. Zu den Gästen im Altenauer Dorfwirt zählen die Altenauer genauso wie Touristen, Wanderer und Radfahrer, ebenso wie Besucher, die die Veranstaltungen im Saal anzieht sowie Vereinen und Gruppen. 
 

Das neue Logo

Aber bayrische Wirtshäuser gibt es viele. Was also macht den "Altenauer Dorfwirt", außer seinen außergewöhnlichen Besitzern, außergewöhnlich? Das galt es herauszuarbeiten. Peter Bannert und Hanna Raissle wurden von den Altenauer Genossenschaftsmitgliedern beauftragt, die Marke und das Marketingkonzept für den Altenauer Dorfwirt zu erstellen.

Logo Altenauer Dorfwirt

Im Logo drückt sich das nun aus. Die Markenwerte spiegeln sich im Logo wider: der traditionelle Mittelpunkt eines bayrischen Dorfes mit Kirche und Wirtshaus. Für das Logo wurde hier wurde eine zeitgemäße Gestaltungsform gewählt, die diesen Mittelpunkt gut zum Ausdruck bringt. Wichtig bei der Gestaltung eines Logos ist, dass ohne Erklärung spürbar wird, worum es geht.
 

Räume und Einrichtung

Das Logo transportiert die Werte des Markenkerns des Altenauer Dorfwirts. Das gilt auch für die Gestaltung der Räume. In der Einrichtung der Räume spiegeln sich die ermittelten Werte funktional und ästhetisch.

So ist im Altenauer Dorfwirt die Einrichtung der Räume traditionell, zeitgemäß
(nein, das schließt sich nicht aus) funktional und ästhetisch. Ein kluger Schritt war es, den ursprünglichen Gastraum und das Nebenzimmer (wer will schon in ein 'Neben'-Zimmer?) über den Gang hinweg zu einer Einheit zu verbinden.

Die Ziegelwand ist Teil des alten Gebäudes und besteht aus einem besonderen Ziegel, der in der Region gebrannt wurde und ein Farbspiel in verschieden Gelb-, Ocker-, Rot-und Brauntönen aufweist. Dieser Stil zieht sich als Thema durch das ganze Haus und wurde beispielsweise auch für Fußböden oder in den Toiletten zur Wandgestaltung eingesetzt.

Der Auswahl der Tische in Form, Größe und Stilrichtung wurde viel Beachtung geschenkt. Es hat sich ausgezahlt. Alle Tische werden von den Gästen gut angenommen und gleichmäßig besetzt. In der Tischreihe am Fenster entlang sind zwei Hochtische eingefügt worden. Das ist ungewöhnlich, denn Gäste in nomaler Sitzhöhe finden es meist störend, wenn ihnen ohne Abtrennung oder Podest andere Gäste auf den Kopf schauen. Hier in Altenau funktioniert dies gut und lockert die Reihe der Tische entlang der Fensterfront auf
 

Die Beleuchtung

Schlichte traditionelle Pendelleuchten spenden Licht direkt über den Tischen und werden ergänzt von hochwertigen Einbaustahlern mit geringer Blendwirkung. Apropos Licht: Hier in Altenau wurden nicht einfach ein paar Lampen aufgehängt, wie dies so oft geschieht. Es gibt ein von Hanna Raissle sorgfältig geplantes Lichtkonzept, das an den richtigen Stellen Lichträume und an anderen Stellen etwas dunklere Bereiche schafft. So erhält man Stimmungsbereiche im Raum, die nur unterschwellig wirken, aber das Wohlbefinden der Gäste deutlich fördern. Es ist ein Gasthaus, aber es ist ein besonderes Gasthaus, das sagen auch die Gäste. Was daran so besonders ist, das müssen die Gäste nicht benennen, die Werte sind, wenn es richtig gemacht ist, überall bis ins kleinste Detail spürbar.
 

Das Erfolgsrezept

Wirtshauser gibt es unendlich viele, aber wer wirklich seinen Markenkern ermittelt, der unterscheidet sich dennoch und spricht somit genau die Gäste an, die er auch ansprechen will. Und diese Gäste werden häufig zu Stammgästen, weil sie ja Ihre Bedürfnisse (natürlich auch und ganz besonders beim Essen und Trinken) erfüllt bekommen.
 

Der Altenauer Dorfwirt

  • ist Mittelpunkt des Dorflebens
  • bietet ausgezeichnete Bayrische Küche
  • interpretiert traditionelles Ambiente auf zeitgemäße Weise
  • besitzt einen großen Saal für Veranstaltungen und Feste
  • verfügt über besonders schöne Gästezimmer in regional moderner Interpretation und freundlichen Service
  • sorgt für besonderen Zusammenhalt im Dorf, der durch die gemeinsame Arbeit entstanden ist
  • ist begehrter Anlaufpunkt für Ortsansässige, Vereine, Wanderer, Veranstaltungsbesucher

Das Projekt „Altenauer Dorfwirt“

Entwicklung des Markenkerns: Hanna Raissle und Peter Bannert
Entwicklung Marketingkonzept: Hanna Raissle und Peter Bannert

Projektbegleitende Workshops mit der Projektgruppe "Ein Dorf wird Wirt": Hanna Raissle

Lichtkonzept: Hanna Raissle

Designvorschläge für die Räume mit 3D Renderings visualisiert:
Hanna Raissle und Jürgen Opitz

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